Trauma-Therapie

 

Achtung! Dies hier ist keine Therapiebeschreibung, Therapiebewertung oder Therapieanleitung.

 

Es sind MEINE Erfahrungen, Erkenntnisse, Missverständnisse, Unverständnisse. Meine Gefühle, MEINE Denkweisen und MEINE Sichtweisen. Hier kannst du lesen, wie ICH lerne, MICH freue und ICH zweifle mit MIR!

 

Schreiben ist MEIN Skill.

Es ist MEINE REGULATION Aufarbeitung, meine Verarbeitung, und meine Gedankensortierung, zur Erinnerung bzw. zum nachlesen. Wenn ich dir damit zeigen kann, du bist nicht allein, dann ist dies ein toller Nebeneffekt, der mich freut.

 

Meine Therapie ist mir wichtig. Meiner Therapeutin gilt MEIN VERTRAUEN.

Sie hat meine Hochachtung dafür, dass sie es mit mir aushält und nicht hinschmeißt. Sie hat es echt nicht leicht mit mir. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sie mich begleitet und mich meine Wege und Erkenntnisse finden lässt. 


Traumaklinik, weil sie mich voran bringt. Sie hilft mir in mein Leben zurück.

Warum ich in die Traumaklinik gehe

Gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, werde ich ab 13.12. zum 2. mal in die Traumaklinik gehen.

Ich möchte heute darüber schreiben, warum ich mich für einen weiteren Klinikaufenthalt entschieden habe.

Vielleicht kann ich dadurch anderen Betroffenen Mut machen, ein kleines Stück Angst nehmen.

 

Es ist die Angst, die viele Betroffene zögern lässt und verhindert, dass auch sie sich für diesen Weg entschließen.

 

Ehrlich! Angst habe ich auch. Eine Scheiß-Angst. Das ist so, es darf sein und es wird mich NICHT davon abbringen, pünktlich in der Traumaklinik zu erscheinen.  

 

Ich habe jetzt 55 Stunden ambulante Traumatherapie gemacht. Traumatherapie ist harte Arbeit und bringt harte Wahrheiten an die Oberfläche, die auch schon mal sehr weh tun.

Jetzt nach 55 Stunden bin ich endlich angekommen. Endlich gebe ich meiner Therapeutin mein volles Vertrauen. Endlich übernehme ich Verantwortung. Der wichtigste Schritt, in der Therapie.

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Vorbereitung Traumaklinik – Wackelnde Beine = Hochspannung & Vertrauen

Wackelnde Beine = Hochspannung & Vertrauen

Heute hatten meine Therapeutin und ich, dass gleiche Problem.

Wir wussten Beide nicht, was dazu geführt hat, dass ich wieder „abgestürzt“ bin. „Sie haben doch in der letzten Stunde, so viele positive Erkenntnisse gesammelt, wir haben gemeinsam gelacht und geflachst und sie sind frohen Mutes aus der Stunde gegangen.

 

Was ist passiert?“

Was ist passiert? Mich hat ein Satz erschlagen. Ich bin ihn nicht mehr los geworden.

 

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Siehst du die Beine. Meine Beine.

Siehst du die Beine

 

Da steht ein Baum im Wald.

Nichts besonderes, es ist ein Wald.

Viele gehen achtlos an diesem Baum vorbei.

Es ist ein Baum, im Wald.

Niemand achtet auf seine Besonderheit.

Doch da ist jemand, der ihn besonders empfindet.

Ihn auf einem Foto für sich festhält.

Erinnerung, an seine Schönheit, bindet.

 

Dieser Baum hat Beine, sieh.

Seine Beine stehen fest auf dem Boden.

Er kann damit nicht laufen,

nicht tanzen, nicht sitzen, nicht wackeln.

Doch der Baum macht sich nichts daraus.

Er steht stolz auf seinen Beinen. Er ist wie er ist.

 

Viele gehen an ihm vorbei, einfach so.

Andere werden sich an ihm erfreuen.

Sich erinnern an die Schönheit seiner Blätter.

Blätter, die sich in den Jahreszeiten bunt färben.

Im Licht der Zeit, wunderschön leuchten,

Schatten spenden und Ruhe schenken.

Niemand wird sich an seinen Beinen reiben.

Keiner wird ihn abholzen, weil er Beine hat.

Er kann Baum sein, einfach so. 

 

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Ich habe mir vertraut. Ich bin eine Beziehung eingegangen

Vertrauen & Zwischenmenschliche Beziehung

Heute lese ich meiner Therapeutin, meinen letzten Blog vor. Ich wollte sie teilhaben lassen, auch an meinen positiven voranschreiten. Heute konnte ich sehen, wie erleichtert sie war, sich freut und ich wirklich die richtigen Gedanken habe, ich wirklich richtig gehandelt habe.  

 

Es ist etwas passiert, sage ich zu ihr und so richtig weiß nicht nicht wirklich was. Doch sie gibt mir einen Hinweis und meine Erkenntnisse finden ihren Weg.

 

Ich bin endlich eine Beziehung mit ihr eingegangen. Ich habe zugelassen, dass ich ihr voll vertraue. Ich habe zugelassen, anzunehmen was sie fühlt und damit angenommen wie ich fühle. Sie spiegelt mir, was ich fühle. Sie kann mit all meinen Worten umgehen und ich verletze sie nicht. Ich sehe ihre Betroffenheit und schließe daraus, was ich fühlen würde und denke sie fühlt so. Hilfe, wer soll das verstehen? Lach.

 

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Kindergeburtstag. Ich weiß, an welcher Schraube ich drehen muss

Kindergeburtstag

Unser Plan und unsere Absprachen waren für mich so, dass auch ich einen Teil dieses Geburtstages, ohne Schaden überstehen würde. Die Geburtstagskinder kommen zu uns, Geschenke, Mittagessen, Besuch der Dinosaurierausstellung, irgendwo dort mitgebrachten Kuchen essen, ich werde nach Hause gefahren und die Geburtstagskinder fahren ins Superfly und von dort aus nach Hause.Wie im ganz normalen Leben gab es dann zu diesem Plan Veränderungen.

 

Veränderungen, die mir NICHT gut taten.

Ich war nicht in der Lage, für mich zu sorgen!

 

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Licht in meinem Kopf. Licht in meiner Seele.

Licht in meinem Kopf. Licht in meiner Seele.

Jetzt vier Tage nach der Therapiestunde geht es mir immer noch gut. Nein, nachdem was ich bisher kenne, geht es mir SEHR GUT.

 

Ich erlebe eine innere Ruhe und Zufriedenheit, die ich so schon viele Jahre nicht mehr kenne. Ich bin kein Hohlkörper mehr. Da ist etwas Schönes in mir.

 

Es ist noch alles sehr unwirklich und so ganz genau kann ich es noch nicht erklären. Klar ist, die Therapiestunde hat, in mir, das Licht angeknipst.

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Meine ehrlichen Worte finden Antworten. Antworten und Klarheit für die Seele.

Meine ehrlichen Worte finden Antworten & Klarheit

In diese Therapiestunde gehe ich mit Angst die bis unter die Schädeldecke, alles in mir in Schwingung hält. Angst, vor mir selbst. Angst das mein Handeln falsch ist. Angst, dass falsche zu sagen. Doch ich war entschlossen, zu sagen was ich zu hatten, in aller Konsequenz. Ich war am Ende all meiner Kräfte und Nerven. So konnte es nicht weiter gehen.

 

Ich hatte meine letzten drei Blogs ausgedruckt, um sie vorzulesen und damit zu vermeiden, dass ich irgendetwas nicht sagte. Ehrlich, meiner Therapeutin gefiel das nicht gerade. „6 Seiten, dann ist unsere Therapiestunde fast vorbei.“ Ja, 6 Seiten und ich muss sie vorlesen, es muss raus, mir geht es so schlecht wie lange nicht mehr, brachte ich heraus.

Mein Anspannungspegel war auf Alarmstufe rot. Nicht lange las ich vor, da unterbrach sie mich, um ihre Meinung zu sagen. Ich wiederum, bat sie dringlich auf Unterbrechungen zu verzichten, damit ich alles aussprechen kann und wir im Anschluss sprechen. Ja, sie war heftig getroffen und es tat mir weh zu sehen, wie sie meine Worte mitnahmen. Doch für mich gab es an dieser Stelle nur einen Weg. Vorlesen.

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Therapie. HAPPY – Wenn Klarheit und Verständnis sich die Hand reichen

HAPPY – Wenn Klarheit und Verständnis sich die Hand reichen

Gestern in der Therapiestunde, habe ich hart gekämpft. All meine Angst besiegt und mutig meine Texte aus den letzten Blogs vorgelesen. Ich wollte diese schwarzen Tag nicht mehr. Meine Gedanken mussten raus. Dahin wo sie hingehören, in die Therapiestunde. Egal was dabei dann als Ergebnis folgt.

Die Stunde hat mir richtig weh getan, aber auch der Therapeutin. Gemeinsam haben wir dann sortiert und geklärt, so lange bis ich die offenen Fragen geklärt und verstanden hatte. Dazu aber in einem anderen Blog mehr.

 

 

Nach der Therapie, die ich angespannt verließ, habe ich mich wie immer mit einer Kaffeezeit, im kleinsten Cafehaus Dresden – Minou, unterhalb der Klinik belohnt und beruhigt. Aber schon dort bemerkte ich etwas. Etwas was ich so noch nie, nach einer Therapiestunde gespürt hatte.

 

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Therapie - STOP! So denke und fühle ich! Ich will das so nicht mehr

STOP! So denke und fühle ich!

Sie haben die Verantwortung dafür, wie es ihnen geht.

 

Das ist sicherlich so, aber Wunder kann ich nicht vollbringen. Ich kann meine Beine nicht abstellen. Ich kann immer wieder versuchen für mich zu sorgen und gelernte Dinge umzusetzen. Ich versuche meine Grenzen zu erkennen, zu akzeptieren und einzuhalten. 

 

 

Sie ziehen sich zurück und geben die Verantwortung ab.

 

Ich werde zurück gezogen. Ich bin handlungsunfähig und der Kopf ist ausgeschaltet. Ich bin völlig parallelisiert. Nur langsam finde ich Wege heraus. Ich möchte es nicht, aber es passiert. Ich fühle mich absolut neben der Spur und habe Angst meinen Halt zu verlieren.

 

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Therapie – Konfrontation oder Provokation? Stop, ich will das nicht mehr.

Konfrontation oder Provokation?

Meine Therapie jagt mich derzeit durch sehr dunkle Täler. Ich bin an der Stelle, wo ich sage, so geht es nicht weiter. Ich brauche Klarheit und Richtung.

 

Ich verstehe derzeit überhaupt nicht, was das Ganze soll und wohin es führen soll. Eine Konfrontation jagt die andere. Oder Provokation? Keine Ahnung.

 

Was ich weiß, dass es mir derzeit so schlecht geht, wie schon lange nicht mehr. Ich bin nach der Therapie für ca. 3 Tage völlig aus dem Leben, mein Kopf hat völlig Pause. Alle Schutzmechanismen laufen auf Hochtouren. Dann kommen Tage an denen ich mich so einigermaßen rappel. Aber Antrieb und Aktivität laufen auf Notstrom. Dienstags = Therapietag funktioniere ich wieder. Dann fängt der Mist von vorn an.  

 

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Therapieverständnis - Meine wackelnden Beine ein Zeichen für Therapiefortschritt? Was ist richtig? Was ist falsch? Verantwortungsvoll oder Verantwortungslos? I

Verantwortung - Therapieverständnis - Fragen

Übernehmen sie endlich Verantwortung für sich selbst!

 

Worte die mich hart treffen und mich aus der Bahn werfen. Habe ich denn nicht Verantwortung für mich selbst übernommen?

 

Wie erkenne ich, wann ich Verantwortung abgebe?

 

Gerade ist meine Welt im grauen Nebel verschwunden. Ich weiß nicht mehr wo ich stehe.

 

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Mit dem Rücken zur Wand - Brief an MICH

Mit dem Rücken an der Wand – Brief an Mich

Liebe Heike, du hast viel zu oft mit dem Rücken zur Wand gestanden,

  • psychisch missbraucht,
  • körperlich missbraucht,
  • Vertrauen missbraucht,
  • Liebe missbraucht.

Du bist mit Worten und Taten an die Wand gedrückt worden. Du hast, an die Wand gedrückt, um dein Leben gekämpft. Selbst als du am Boden lagst, hast du gekämpft. Du hast überlebt. Gut gemacht!

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Vertrauen

Vertrauen

Ich habe Menschen gern vertraut, im Glauben an das Gute.

Ich habe Menschen angeschaut, um zu sehen wie es ihnen geht.

 

Sie schauen mich an.

Dreh ich mich um, schlagen sie zu.

Aus ihren Augen weicht die Wärme,

Neid und Mißgunst glänzen hässlich.

Sie reden mit mir.

Dreh ich mich um, ist alles anders.

Hetzen, Zetern, Beurteilungen, Verurteilungen,

Abwertungen und Lügen ziehen ihre Bahnen.

 

Ich habe in Augen geblickt, die mich verletzten.

Hasserfüllt, Wutentbrannt, Lächerlichkeit, Gleichgültigkeit

und Hohn zeigten sich, in voller Macht.

Ich habe gern, mit Menschen gesprochen.

Doch was sind Worte?

Morgen vergessen und nicht mehr wahr.

Morgen anders, gedreht im Wind.

 

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Umgedacht. Überdacht. Meine Beine geben mir Zeichen. Meine Seele spricht zu mir.

Umgedacht - Meine Seele spricht zu mir

Die wackelnden Beine sind ein Zeichen, meiner Seele. Das heißt sie geben nach Außen, was meine Seele nicht leisten kann, was verändert werden muss, in mir. Ich habe lange darüber nachgedacht. Wenn es für mich, nicht ein Zeichen nach Außen ist, um aufmerksam zu machen, dass ich krank bin, was ist es dann.

Klare und ehrlich Antwort: Ich möchte nicht raus, in diese laute Welt mit all ihren Anforderungen. Mit all ihren Menschen, Geräuschen, Worten und Handlungen. Ich möchte in meiner kleinen Welt leben, mit meiner Familie und den Menschen denen ich vertrauen kann.

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Ich lebe meine Krankheit. Eine Aussage die mich in den Strudel reißt.

Wackelnden Beine - Bedürfnisse oder Ängste

Wie definiere ich mich?

Ich bin anders (falsch), seit der Kindheit.

Daraus folgte, dass ich immer unter Anspannung und Beklemmung stand, mich immer beobachtet und bewertet fühlte.

Angst – Ignoriert (schon in der Familie) – Bewertet (über mich reden) sind Grunderlebnisse die mich auf meinem Weg begleitet haben und noch begleiten.

 

Meine Außenwirkung:

Ich bin krank. Ich bin beeinträchtigt.

 

„Wenn sie nicht beständig mit den Beinen wackeln würden, würde ich nicht erkennen, dass sie krank sind. Sie sind gepflegt, sie sind offen, sie können lächeln.“

"Wenn ich aber ihre Beine sehe, dann erkenne ich deutlich, dass sie ein Problem haben. Das ist mir nicht egal und das macht auch mit mir etwas."

"Darüber hinaus fällt auf, dass sie Blickkontakte vermeiden. Sie möchten nicht sehen, was sie früher in den Augen der Menschen so oft gesehen haben."

„Ich denke dies alles ist ein Zeichen, nach Außen. Sie wollen in Ruhe gelassen werden. Sie wollen Hilfe."

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Ich versuche es, ist ein erreichbares Ziel! Von Verantwortung und langsam gehen bis Blinde Kuh.

Ich versuche es, ist ein erreichbares Ziel

Therapiestunde - Wieder geht es mir nicht gut und ich sitze in Hochspannung da. Meine Therapeutin wundert sich, da ja die letzte Stunde sehr gut beendet wurde. Wir beginnen mit der vergangenen Woche. Welches Wochenziel hatte ich und welches Tagesziel habe ich erfüllt.

 

Wochenziel:

Struktur einhalten, Ergotherapie, Geburtstagspäckchen packen, 1 erreichtes Tagesziel aufschreiben.

(Das sind vier Ziele!)

 

Aufgeschriebenes Tagesziel:

  • Krankenkarte einlesen erledigt, Brot eingekauft
  • Ausgiebig geschlafen, ohne schlechtes Gewissen, Abendbrot gekocht
  • Möhrensuppe (2 Kg Möhren geschält) gekocht, Päckchen gepackt, Staubsauger benutzt
  • Ergotherapie, kleiner Einkauf bei Aldi und Abendbrot gemacht
  • Schlafanzugtag der Ruhe und Telefonat mit Freundin
  • Anstrengender Tag in Potsdam, mit angezogener Handbremse, jeder Schritt ein Kraftakt
  • (Das sind je Tag mehrere Ziele)
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Gelöst und mutig verlasse ich die Therapie. Ich habe die Verantwortung. Ich bin Täter. Ich bin Ignorant. ICH

Gelöst und mutig verlasse ich heute die Therapie.

Heute war ich voll beladen mit meinen eigenen Erkenntnissen, Fragen und Zerwürfnissen in die Therapiestunde gegangen. Ich entlud meine Flut an Gedanken. Ich entlud meine innere Müdigkeit und meine Gedanken um die letzten Therapiestunden.

 

Ich erkenne sehr schnell, all meine Gedanken und Erkenntnisse sind richtig und wichtig für mich. All meine Gedanken und Erkenntnisse zeigen mir selbst, meinen Handlungsbedarf auf. All meine Gedanken lassen mich Wege erkennen, Wege zu mir selbst. Zu dem Menschen der ich bin. NICHT zu dem Menschen der ich war, zu sein hatte oder für andere sein wollte. All meine Gedanken weisen mir die richtige Richtung, werden aber von mir selbst kaputt gehauen und gegen mich selbst verwandt. Ich bin hart und unerbittlich zu mir selbst.

 

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Meine Verantwortung, ob ganz oder gar nicht - oder in Maßen.

Ganz oder gar nicht - Schwarz oder weiß

Ich bin auf der Suche nach Antworten. Ich drehe mich derzeit in meiner grauen Welt, gebe mir selbst du Schuld, haue mich selbst klein, obwohl ich sehr genau weiß, dass es dadurch nicht besser wird. Dass es mich behindert.

 

Ja, der Kopf weiß so viele Dinge, doch in der Umsetzung hapert es gewaltig. Ja, ich bin schon weit gegangen, habe manchen Umweg genommen und doch bin ich voran gekommen. Ich könnte mich zurücklehnen, auf mich stolz sein und einfach langsam weiter gehen. Einfach?

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Trauma-Ein anspruchsvoller Film – Trigger – Gedankenwirbelsturm – Gedankenklarheit

Ein anspruchsvoller Film - Trigger - Gedanken in Wirbelsturm & Klarheit

Mein Leben ist, seit meinem Tourwochenende „Himmelsleiter“ aus den Fugen. 

 

Ich baumle derzeit durch die Zeit. Die Tage vergehen „sinnlos“. Ich bin antriebslos, müde vom Leben, unkonzentriert und abundzu funktioniere ich. Ich vergesse, das Thema der Therapie, ich vergesse auf mich selbst zu achten, ich überfordere mich und ich ignoriere mich selbst. Ich weiß nicht wo die Zeit hinläuft. Eben erst Therapie-Dienstag, schon ist es wieder Sonntag, ohne dass ich weiß wo die Zeit geblieben ist und was ich gemacht habe. Manchen Tag, surfe ich gedankenlos im Facebook oder spiele, nur um überhaupt meinen Kopf in den Tag zu bringen. Nichts kommt so wirklich an. Auf irgendwas reagiere ich und kommentiere, irgendwas ist schön. Irgendwas.  

 

 

Mein Leben ist, seit meinem Tourwochenende „Himmelsleiter“ aus den Fugen. Es ist nicht dieses wunderbare Wochenende, dass mich umgeworfen hat.

 

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Urlaub - Wenn meine Seele frei ist

Urlaub - Wenn meine Seele frei ist

Urlaub fängt immer mit innerer Anspannung und furchtbaren Tagen an.

Ich versuche mich abzulenken, in dem ich die Sehenswürdigkeiten google und in einer Liste erfasse, damit wir gut vorbereitet für alle Tage sind.

 

Die letzte Woche vor dem Urlaub schreit der innere Kritiker sehr laut. Er möchte sein gewohntes Umfeld nicht verlassen. Er möchte nicht, dass ich ungehemmt schöne Tage erlebe. In diesem Jahr kamen noch, die Selbstüberforderung, die Auseinandersetzungen in der Therapie und die damit verbundenen Bilder aus der Vergangenheit hinzu. Sie jagten mich in meinen Nächten und machten mich am Tag müde und antriebslos. Am letzten Tag vor dem Urlaub schaffte ich es dennoch, die Koffer zu packen. Von da an wurde es besser.

 

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Wenn der Topf der Erfahrungen voll ist und überläuft. Achtsamer Umgang ist die Grundlage für Stabilisierung

Achtsamkeit ist der Weg zur Stabilisierung

Seit Wochen geht es mir richtig schlecht. Warum ist das so? Die Gründe liegen in meinem Verhalten und der damit verbundenen beständigen Grenzüberschreitung. Diese Erkenntnis ist nun in den letzten beiden Therapiestunden gewachsen. Natürlich war es toll, das es mir gut ging und ich ein Stück weit das Leben genießen konnte. Natürlich darf das sein! Dabei darf ich aber nicht meine begrenzte Leistungsfähigkeit außer Acht lassen. Für mich war es sehr schwer, dafür Verständnis aufzubringen, es zu akzeptieren. Nun aber wächst mein Verständnis beständig. Wenn ich die Stabilisierung voran bringen will, dann darf ich meine Grenzen nicht beständig selbst überschreiten. Wenn mein Körper schon laut schreit: Ich kann nicht mehr, kann ich nicht trotzdem weiter machen.  Die harten Therapiestunden, meine Selbstüberforderung zeigen mir nun sehr deutlich, dass ich krank bin! Immer noch und damit sehr Leistungsbeschränkt.

Ich muss achtsam mit mir umgehen und auf meine Körpersignale hören, bevor sie laut schreien, wenn ich weiter genesen möchte.

 

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Imagination - Mein Tresor - Heute soll mein Tresor erste Päckchen zur sicheren Verwahrung erhalten. So lange, bis ich sie einzeln wieder hervor hole und anschau

Mein "innerer Tresor" - Fratzenbilder

24 Tage bis ich endlich wieder am Strand sein kann. 24 Tage bis Dänemark. Heute wandere ich in Gedanken schon mal am Strand entlang. Mein Lieblingsstrand in Nr. Lyngby, da wo das Meer dem Menschen deutlich seine Kraft zeigt. Die wundervolle Steilküste ragt hoch hinauf. Hier und da ein Küstenabbruch und alte Hausabwasseranlagen u.ä. sichtbar macht. Schaue ich hinauf, sehe ich Ferienhäuser, die immer dichter am Abhang stehen. Anderswo sehe ich die Abbruchkanten der kleinen Straßen, die einstmals durch den Ort führten und heute im Nichts enden.

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Himmelsleiter - Wut & Ärger dürfen sein. Richte die Wut nicht gegen dich selbst, sondern auf die V

Himmelsleiter - Wut & Ärger dürfen sein

Heute sicherte Michael meine Therapie ab. Ich hätte allein den Weg nicht bewältigt.

 

"Wie geht es ihnen heute?", fragt meine Therapeutin.

Mir geht es seit Tagen echt Scheiße, antworte ich nachdrücklich. Was sollte ich auch sagen, schlecht hätte mein Befinden derzeit nicht wirklich benannt.

 

Wie erwartet, stellte daraufhin, meine Therapeutin die Frage: "Warum geht es ihnen schlecht?".  Ich weiß es nicht, antwortete ich.

 

"Wie ging es ihnen nach der letzten Therapiestunde?"

Ich erzählte von meinem Blog zum Thema, von meinen Erkenntnissen, die mir verdeutlicht hatten, an welcher Stelle ich stand und wohin ich gehen wollte.

 

Ja, auch heute ist es mir in meinem Kopf, völlig klar. Ich habe wieder gute Zeiten, in denen ich das Leben wieder spüre. Ich bin so dankbar dafür, dass ich diese Tage und Stunden endlich habe. Ich habe so lange dafür gekämpft. Ja, ich darf leben, aber bitte entsprechend meiner Leistungsfähigkeit. Nein ich bin nicht gesund und ich muss weiter gehen.  Ich kann zufrieden sein, mit dem was ich erreicht habe und wie ich jetzt lebe, im Achterbahnmodus auf Lebenszeit. Wenn ich wieder frei leben möchte, wirklich leben möchte, ist mein Weg an dieser Stelle noch nicht zu Ende. Ich muss weitergehen, auch wenn es weh tut und sich mir hässliche Fratzen in den Weg stellen. Das ist mir sehr bewusst und ich werde diesen Weg gehen. Mit dieser Erkenntnis ging es mir besser. Ich hatte MEINEN klaren Weg.

 

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Himmelsleiter - Sich selbst vertrauen und der Angst ins Gesicht schauen.

Himmelsleiter – Sich selbst vertrauen und der Angst ins Gesicht schauen.

Meine heutige Therapiestunde war ein harter Kampf. Ein Kampf um Verständnis, Sichtweisen und Sicherheit auf beiden Seiten. Er hat sich gelohnt, mein Weg ist wieder deutlich sichtbar. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Völlig neben der Spur kam ich heute in der Therapie an. Ich hatte meine Sichtweisen auf dem Papier und konnte so, voller Sicherheit, ablesen und alles was mir auf der Seele brannte raus lassen. Ich konnte nichts vergessen. So begann die Therapiestunde mit meinen Zeilen. Ich las vor und nahm die Augen nicht vom Papier. Es musste raus und es sollte alles raus.

 

Meine Therapeutin war stink sauer, aber auch wieder völlig überrascht, was sich nach der Therapiestunde in meinem Kopf abgespielt hatte. Was folgte war ein Hin und Her von Sichtweisen, STOP-Zeichen, Erläuterungen, Verstärkung, Nachfragen und Erkenntnissen. Meinerseits auch zwischendurch mit Überforderungsreaktionen, wie meinen Skill an den Kopf schlagen, Skill wegwerfen, Selbstverurteilung, Ablehnung und Regulierung. Am Ende der Sitzung, hatten wir gemeinsam ein Ziel, mein Ziel, meinen weiteren Weg.

 

Am Ende der Sitzung die Frage meiner Therapeutin. „Wie geht es ihnen jetzt?“ Gut, ich bin erleichtert.

 

Ein Blick meiner Therapeutin, ich ergänzte ehrlich. Nein, es ist nicht gut. In meinem Kopf ist alles klar, deutlich und logisch nachvollziehbar. In meiner Seele wütete die Ablehnung. Der innere Kritiker setzt mir stark zu. Er will diesen Weg nicht annehmen, aber ich werde diesen Weg gehen. In der nächsten Woche, werden wir weiter arbeiten, genau an diesem Thema.

 

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Himmelsleiter - Angst zu versagen - Wohin geht mein Weg?

Himmelsleiter & Angst zu versagen

Da sitze ich nun auf der Himmelsleiter. Die Angst hat mich im Griff. Der Kreislauf fährt Achterbahn und raubt mir die Sinne. Der Magen wirft seinen Inhalt nach draußen. Schweiß rinn in Bächen den Körper hinab. Ich sehe kaum noch die Stufen. Die Beine wackeln, die Knie sind weich wie Pudding und versagen ihren Dienst. Wenn jetzt noch Menschen da wären, die ebenfalls hoch wollten, dann würde ich irgendwann laut und hysterisch brüllen. Hinsetzen, mehr geht nicht mehr. Ich fühle mich gefangen und kann den Weg nicht mehr gehen.

 

Wenn es soweit ist, dann hilft nur noch ein Notarzt. Daher ist es sehr wichtig für mich, in mich hinein zu spüren und zu prüfen, ob ich heute, diesen Aufstieg wagen kann. Jeder Tag ist anders, jeder Aufstieg ist anders und immer wieder übe ich solche Aufstiege. Warum? Weil der Erfolg und die Aussicht ein wundervolles Glücksgefühl geben. Weil Menschen es waren, die mir diese Angst brachten. Menschen, die heute nicht mehr in meinem Leben sind. 

 

Genau so fühle ich mich gerade in der Therapie. Ich bin gefangen und weiß nicht wo ich stehe und wo ich hin gehen soll.

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Himmelsleiter - Chaos in meinem Kopf - Eine Therapiestunde wirft all meine Gedanken durcheinander. Was ist richtig? Was ist falsch? Wo stehe ich? Ich habe kein

Himmelsleiter & Chaos im Kopf

Auf dem Foto ist die Himmelsleiter, die auf das Dach, vom Kuhstall (sächsische Schweiz) führt. Ich habe sie für diesen Blog heraus gesucht, weil sie für mich so vieles vereint. Schon vom Anblick her, vereint sie Höhe, Enge, Zweifel, und Dunkelheit. Gehe ich diese hinauf, vereint sie Höhen- und Platzangst, den Willen und Selbstvertrauen mein Ziel zu erreichen und mich oben auf, über den Erfolg zu freuen.  Was fällt an dem Foto noch auf? Es ist kein anderer Mensch zu sehen. Niemand, der erzählt, lacht, drängelt ...

 

Ja, in diesem Jahr habe ich es geschafft! Ich war so mächtig stolz auf mich. Ich habe es geschafft, weil ich einen sehr guten Tag hatte, mich in einer Pause noch einmal selbst gefragt hatte ob ich es will, Skills angewendet habe und weil die Treppe menschenleer war.

 

Damit sind meine Höhen- und Platzangst, meine Zweifel und die Dunkelheit nicht besiegt. Besiegt sind diese nur, für diesen einen Aufstieg. Jeder weitere und jeder andere Aufstieg bleibt eine neue Herausforderung. 

 

 

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Konfrontation mit mir selbst - EMDR - Vertrauen

Konfrontation mit mir selbst

Die Therapiestunde heute begann sehr ungewöhnlich. Ich wurde mit mir selbst konfrontiert. Während meiner Therapiestunde läuft immer eine Kamera mit, doch noch niemals hat eine Therapeutin mir das Resultat gezeigt. Heute war das anders. 

 

"Schauen sie sich mal selbst an, wie sie in der Therapiestunden wirken und sagen mir dann was sie sehen", forderte mich meine Therapeutin auf. Ich schaute 3 Sequenzen meiner Therapiesitzung an (Beginn, Mitte, Ende). Schon bei der 2. Sequenz fiel es mir schwer noch hin zu schauen. Was ich sah schockierte mich. 

 

"Was sehen sie?" Was macht das mit ihnen?"

Ein menschliches Frack!!!! - antwortete ich, nach einer Weile, sehr frustriert.

 

Ich hatte mich gesehen, mich ein menschliches Frack, furchtbar anzuschauen und ich wollte nur noch weg. Fragen jagten mir durch den Kopf? Was soll das? Wohin führt sie mich? Glaubt sie etwa ich weiß nicht, dass ich krank bin, dass ich Grenzen habe, dass ich nicht leistungsfähig bin? ..."

 

Was haben sie noch gesehen?", fragt die Therapeutin weiter. Eine Frau, die mit den Beinen rumzappelt, herum gestikuliert, unter Hochspannung steht, krank aussieht ...

 

"Ja! SIE SIND KRANK! IHNEN GEHT ES NICHT GUT! AUCH WENN SIE DAS HIER IMMER SAGEN. Ihnen geht es nicht gut. Sie haben gute und schlechte Tage, aber es geht ihnen NICHT GUT!"

 

Und wie sitze ich da?" Sie schauen fragend und wirken zugeknöpft, antworte ich. "Sehen sie was das mit mir, einer stabilen Persönlichkeit macht? Es ist eine sehr schwere Therapiestunde für mich und ich muss mich selbst regulieren und schützen. Das heißt nicht, das wir jetzt am Ende sind. Ich möchte ihnen nur aufzeigen, wie sie auf andere Menschen wirken, was es mit ihnen macht. Und das macht klar, wie sie erst auf andere Betroffene in einer Gruppe wirken." In mir kriecht die Angst hoch - stellt sie jetzt meine 2. stationäre Traumatherapie in Frage? 

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Grenzen!? Achten sie auf ihre Grenzen! Was? Wo? Wie? Warum? Ich weiß es gerade nicht.

Grenzen - Was tut mir gut?

"Wollen Sie krank bleiben? Warum beachten Sie ihre Grenzen nicht? Sie sorgen nicht gut für sich selbst. Sie haben selbst die Verantwortung dafür wie es ihnen geht. Sie könnten viel mehr gute Tage haben, wenn sie besser für sich sorgen würden. Wollen Sie sich nicht verändern?" Sätze meiner Therapeutin, die sich immer wieder, wiederholen. Sie machen mich kirre und lassen mich zweifeln. Zweifeln an mir selbst. Natürlich will ich mich verändern und ich habe mich schon verändert! Ich will Gesund werden, für mich und meine kleine Welt. Das ist mein Ziel, sonst hätte ich schon lange aufgegeben. 

7 Jahre Weg - vorwärts - rückwärts - vorwärts - vorwärts ... Manche mal weiß ich nicht wo es lang geht und ein anderes mal werfen mich Lebensereignisse zurück. Doch immer wieder habe ich es geschafft weiter zu gehen, weil ich gesund werden und endlich wieder leben möchte.

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05.06.2018-Therapie-Wollen sie krank bleiben? Krank sein, hat auch Vorteile. Gesund heißt auch arbeitsfähig.

Wollen sie krank bleiben?

Von Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und der Sehnsucht nach Leben.

 

Das Leben mit der Depression und PTBS ist für mich nicht wirklich leben. Es fehlt so vieles in diesem Leben und an vielen Tagen sind einfachste Handlungen schon eine Herausforderung. Diese Leben in meinen Grenzen, kann ich immer noch nicht wirklich akzeptieren.

 

Es gibt Tage an denen ich dies auch nicht möchte. Es geht mir gut und ich möchte alles und sofort. Dabei achte ich weder auf meine Selbstfürsorge, noch auf körperliche Grenzen und nehme einfach diesen wundervollen Tag. Ich lebe einfach mal. Dabei ist mir selbst sehr klar, dass ich mich an solchen Tagen sehr oft selbst überfordere. Auch wenn ich bemerke, dass ich an meine Grenzen kommen, ignoriere ich diese, weil ich weiter will. Was folgt sind Tage, an denen wirklich nichts geht und ich völlig neben mir stehe.

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15.05.2018-Therapiethema: Mein Kampf gegen das innere Kind. Ein Kampf gegen mich selbst

Das innere Kind will leben

Ich fühle mich schlapp und zerschlagen. Ich hatte wunderschöne Tage am Meer. Und doch war es, als wenn ich ständig auf der Bremse stehe. Das Gefühl beständig vorwärts zu wollen, aber irgendwas hält mich fest und macht das Gehen schwer. Ich habe ein tonnenschweres Gewicht am Bein.

 

So lange ich unterwegs war, war der Kopf frei. Ich schaute auf das Meer, sah den Wellen zu, hörte die Wellen, fühlte den Sand oder sah mir schöne Städte an. Sobald ich aber Zeit hatte, für mich zu sein, rannten meine Gedanken Amok im Kopf. Gedanken die sich nur in der Vergangenheit befanden. Kein Platz für die Gedanken an die vielen schönen Dinge des Tages, an die wundervollen Momente des Tages, an die Freude aller Sinne. 

 

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Zurück - ist kein Rückschritt. Es ist die Besinnung auf positive Energien und Impulse

Zurück - ist KEIN Rückschritt

In dieser Woche habe ich ganz bewusst darauf verzichtet, auf diversen Facebookseiten über die Themen Depression und Trauma zu lesen. Es war ein beständiger Kampf mit mir selbst.

 

Meine Therapeutin hat mich wieder einmal erkennen lassen, dass ich zu viel will, dass ich mir kaum Pausen gönne und viele Stunden nur mit diesen Themen gefüllt sind.

 

Was ist daran falsch. Es ist nicht falsch, aber auch nicht richtig, denke ich. Es ist wichtig zu lernen, zu erkennen, an mir zu arbeiten. Es ist wichtig mir Ruhe zu gönnen, mir Schönes zu geben, meinen Kopf zu entlasten, mir Freude zu schenken, anderen Dingen insbesondere den vielen kleinen wunderbaren Momenten meine Aufmerksamkeit zu widmen.

Darüber hinaus ist es wichtig, die gelernten Sachverhalte zu verinnerlichen, an zu nehmen, meine Sichtweisen zu verändern. Mich selbst an zu nehmen – so wie ich bin und nicht ständig mehr und besser zu wollen. An erster Stelle steht die Selbstfürsorge, endlich selbst, meine Grenzen ein zu halten.

 

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Schweigen macht psychisch krank. Schweigen tötet.

Schweigen macht psychisch krank. Schweigen tötet

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Ich bin so stark und zeige dir ehrlich meine Grenzen! Ich sage NEIN, wenn ich NEIN meine.

Ich sage NEIN, wenn ich NEIN meine.

"Nein - ist manchmal der größte Liebesbeweis“ ein Beitrag von Arne Tempel hat mich heute beeindruckt und mich bestärkt mir selbst zu vertrauen.

 

Ich musste und lerne noch Nein zu sagen. Ich neige dazu es ständig zu erklären bzw. mich dafür zu rechtfertigen. Nein, ist ein ganzer Satz - habe ich gelernt. Meistens sage ich, NEIN- das möchte ich nicht ist, mir anfangs, sehr schwer über die Lippen gekommen. Es war sehr mit Schuldgefühlen und Verteidigungsbedürfnissen behaftet.

 

Ich hatte ja nie gelernt NEIN zu sagen und sagte viel zu oft JA obwohl ich NEIN meinte. Es war für die meisten Menschen, in meinem Umfeld, ein neuer Satz. Neu war auch, das ich mein NEIN konsequent verfolgte.

 

Natürlich kam es auch vor, dass aus einem klaren Nein, ein klares Ja wurde. Dabei ist von großer Bedeutung, eine klare Entscheidung für sich selbst zu treffen und erst dann eine klare selbstbestimmte Antwort zu geben.

 

Es ist ein langer Weg, von der Erkenntnis bis zur selbstsicheren Anwendung.  

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NEIN heißt JA zu mir selbst. NEIN-Sagen, bedeutet MEINE Veränderung, damit es MIR gut geht!

Nein ist JA zu mir selbst!

Die hier aufgeführten 10 Hinweise für den Umgang mit meinem NEIN-SAGEN, sind 10 Hinweise für die Einhaltung meiner eigenen Grenzen.

Es muss daraus folgend, nicht immer ein NEIN bedeuten.

Es bedeutet nur, intensiv Denkgewohnheiten zu verändern, sich Zeit zu nehmen für sich selbst, um dann wirklich eine Entscheidung zu treffen, die mir gut tut.

 

Sie sind für mich eine wirklich gute Anleitung, MEINE Wünsche und Gedanken herauszufinden, selbst anzunehmen und diese dann sicher und ohne schlechtes Gewissen zu kommunizieren.

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Depression-Sieh die kleinen Schritte. Sei stolz auf dich. Du bist schon so weit gegangen.

Depression - Sieh deine kleinen Schritte! Sei stolz!

"Sehen Sie Ihre vielen kleinen Schritte, liebe Frau Pfennig. Sie haben schon so viel geschafft. Schreiben Sie diese Schritte auf, bis zur nächsten Therapie-Stunde."

Ich habe nie im Leben daran geglaubt, dass ich so viele Dinge inzwischen gelernt und wieder kann. Es sind so viele kleine Schritte und ich schreibe sie alle auf, damit ich sie hervor holen kann, wenn ich wieder einmal daran glaube, es nie aus der Depression heraus zu schaffen.

FÜR DICH

Ja, für dich,  der du gerade diesen langen Text liest. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du meine Liste gelesen hast, deine eigenen Erfolge zu sehen, um den Glauben an dich selbst zu finden. Darüber würde ich mich für dich freuen. 

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