Dramatherapie aus meinen 2 Klinik-Aufenthalten


Dramatherapie - Ressourcentraining - Welche guten Eigenschaften kennen sie bei sich?

28.01.2019 Dramatherapie: Meine guten Eigenschaften

Endlich, heute nun war die erste Stunde Dramatherapie-Gruppe. Eine kleine Gruppe und alles saßen auf selbst gewählten Kissen, Stühlen, Bodenstühlen und ich auf einem Ball. Thema war Selbstwert.

Wählen Sie hier im Raum einen Gegenstand, der für Sie eine positive Resonanz / Erinnerung weckt.

Ich wähle eine Muschel.

Welche qualitativ gute Eigenschaft kennen sie schon lange an sich? Wählen Sie eine Anzahl 1-3 Rückmeldungen aus der Gruppe zu ihrem Gegenstand.

Muschel – Sensibilität meine Wahrnehmung dazu

Rückmeldungen – du hast einen feinen Blick für das Besondere, welches du auch findest.

Meine Erkenntnis dieser Runde: Sensibilität ist nicht negativ behaftet. Sie ist positiv!

Wählen Sie hier im Raum einen Gegenstand, den Sie noch nie gesehen haben.

Ich wähle eine Papierblumentopf mit grüner Papierblume.

Welche gute Veränderung erleben Sie derzeit?

Der Papierblumentopf ist nicht sehr hübsch (meine Wahrnehmung). Meine Erkenntnis daher: Ich bin auf dem Weg zu meinem ICH – Mich anzunehmen wie ich bin.

Immer wieder bin ich überrascht was eine Stunde Dramatherapie erreichen kann, öffnen kann. Was verschiedene Gegenstände für Resonanzen hervorbringen und durch Veränderungen wieder ganz andere Sinnbilder ergeben. Ich bin sehr dankbar dafür.

Dramatherapie - Die 12 Monate

31.12.2018 Dramatherapie - Die 12 Monate

Auf diese Therapiestunde hatte ich mich schon gefreut. Sie ist mir in so guter Erinnerung, dass ich frohen Mutes zur Therapie ging. Heute war die Gruppe sehr groß, da es ein freies Angebot war. 

Zu meiner Überraschung nahm auch meine ambulante Therapeutin teil. Das war für mich irgendwie toll und hat mein Vertrauen in sie, glaube ich verstärkt. 

 

In der Einführungsrunde, wie bin ich heute da, was trage ich in mir, sagte ich dann auch, dass ich mich freute dabei zu sein, meine Erinnerungen nur positiv sind und ich schon gespannt auf die thematische Arbeit bin. 

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Drama-Therapie 02.01.2017

Drama-Therapie-Abschied-Wie gehen wir jetzt?

Heute stand natürlich das Thema Abschied – Trennung – Weg im Fokus. Es war das Thema, das wir ja alle gemeinsam hatten.

 

Wir haben uns an einen Strand begeben, der ganz viele Steine hatte. Jeder nahm sich einen Stein, der ihm als erstes ins Auge fiel. Dann besprachen wir in einer Partnerübung, wie der Stein aussah, sich anfühlte …

 

Es folgte die Aufgabe dem Stein eine Bühne zu geben, für den Weg den wir jetzt gehen.

Ich habe dem Stein, einen Regenbogen gegeben und bunte Perlen (Menschen) darunter. Nicht nah bei mir, doch nah genug.

 

Einen Regenbogen der Hoffnung und der Brücken baut auf meinen Weg, den ich gehe. Ich bin den Menschen etwas näher gekommen.

 

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Drama-Therapie 29.12.2016

Drama-Einzel-Therapie mit Überraschungen

Erste Aufgabe: Suchen sie Dinge im Raum, die für Eigenschaften von Menschen stehen, die sie gut wertschätzen können.

 

Eine Kastanie: Empfindsam und weich, wenn ihre Schale aufbricht zeigt sie ihre andere Farbe. Sie ist verletzbar, denn wenn sie vom Baum fällt oder getreten wird, ist sie kaputt.

 

 Muschel = Schneckenhaus: Sie kann sich zurück ziehen, kommt aber immer wieder heraus. Nur wenn sie heraus kommt, kann sie ihren Weg fortsetzen. Sie zieht sich zurück, kann es auch kommunizieren.

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Drama-Therapie-Einzel 20.12.2016

Drama-Einzel-Therapie zum Thema Selbstbild

Heute habe ich meine erste Einzeldramatherapie und bin schon sehr gespannt. Da ich nur 2 Stunden insgesamt habe, suchen wir ein „kurzes“ Thema. Ich schlage das vor, was mir am nächsten steht: Mein ramponiertes Selbstbild. Ich glaube die Therapeutin fand es gut 

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Drama-Therapie-Gruppe 13.12.2016

In der Dramatherapie steht das Thema Farbe.

Ich wähle einen knallorgangen Sitzball – für „das Leben ist bunt“.

 

Reihum werden nun von den anderen Patientinnen Gegenstände zu meinem Bild hinzugefügt. Ein Gegenstand der die selbe Farbe hat. Ein Gegenstand der gut dazu passt.

 

Dann wird das Bild verändert.

Dann wird etwas hinzugefügt was fehlt.

 Ergebnis – Ein „Bühnenbild“.

 

Ich schaue mir das Bild an und sehe meine Angst – Angst, das Leben ist zu laut. Um das Bild für mich stimmig zu machen, kann ich das Bild verändern. Ich nehme die Trommel heraus und nehme eine Schildkröte herein.

 

Zu meinem „Bühnenbild“ kommt nun ein Darsteller (ein Tier) hinzu. Ich kann es ablehnen oder annehmen.

Ich bekomme von J... Bär Balu „versuchs mal mit Gemütlichkeit“ dazu, was mir sehr gefällt. Zum Abschluss wird eine kleine Szene zum Bild gespielt.

 

In der Abschlussrunde sage ich: Ich möchte gern wieder so fröhlich sein können, wie mein Bild ist. Es war eine wohltuende Runde. Es sind wunderbare Bilder entstanden und am Ende wunderbare Wünsche geäußert worden. Es kann so einfach sein.

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Dramatherapie-Traumaklinik-Tranquilla Trampeltreu, eine Schildkröte.

Tranquilla Trampeltreu, eine Schildkröte.

Eine Schildkröte als Held? Wie kann das sein?

 Die Schildkröte Tranquilla Trampeltreu erfährt von der Taube Sulaika Silberkropf und dem Täuberich Salomon Silberkropf, dass der Große Sultan aller Tiere, Leo der Achtundzwanzigste, Hochzeit feiern und ein riesiges Fest geben will. Es soll das schönste Fest werden, das es je gegeben hat.

 

Nach langem und gründlichem Nachdenken beschließt Tranquilla Trampeltreu, sich ebenfalls auf den Weg zu diesem Fest zu begeben, auch wenn der Weg bis dahin sehr weit sein soll. Langsam zwar, aber Schritt für Schritt, setzt sie sich in Bewegung.

 

Unterwegs begegnet sie vielen Tieren. Zuerst trifft sie auf die Spinne Fatima Fadenkreuz, die sich über Tranquilla Trampeltreu lustig macht und ihr abrät, den Weg fortzusetzen, weil sie ja doch nicht rechtzeitig ankommen würde.

 

Als nächstes kriecht ihr die Schnecke Scheherasade Schleimig über den Weg. Die bringt das unglaubliche Vorhaben der Schildkröte ganz durcheinander. Nicht nur, dass Tranquilla Trampeltreu in die falsche Richtung gelaufen ist, nein, sie findet das ganze Unterfangen ganz „schnecklich“ und komplett aussichtslos.  

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Drama-Therapie 05.12.2016

Drama-Therapie - Visitenkarten erstellen

Die Dramatherapie war heute toll. Wir haben Vistitenkarten erstellt.

Jeder von uns hat ein Wort für jeden anderen aufgeschrieben. Dann haben wir zu diesen Wörter – Gegenstände/Sinnbilder gesucht. Danach wurden diese dann jedem zugeordnet.

Ich hatte eine Schildkröte, einen Rettungsring, eine großen und einen kleinen Teddy und gelbe Wolle.

 

Meine Visitenkarte: mutig, liebevoll,ehrlich, Herzlichkeit, bodenständig und überraschend für mich, mutig.

Ganz toll waren auch die Rückmeldungen der anderen, zu dem jeweilig gewähltem Wort.  Ich bin wohl doch ein guter Mensch.

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Drama-Therapie-Gruppe 28.11.2016

Dramatherapie - Gruppe

Thema war: Zeit im hier und jetzt darstellen (für mich selbst übersetzt).

 

Wir haben zu diesem Thema im Umfeld der Klinik passende „Dinge“ gefunden. Ich für mich wählte die Schneebeere/Knallbeere, aus dem Bezug zu meiner Kindheit heraus.

Die gefundenen Dinge im Raum angeordnet und besprochen, wieder neu angeordnet. Es wurden Dinge hinzu gefügt, Dinge entfernt und wieder besprochen. Bis sie am Ende ein, für alle, stimmiges Bild im Raum ergaben.

In der Abschlussrunde fehlten mir die Worte, ich war sehr angespannt und habe mich nicht mehr sortieren können. Aber es war gut, so wie es war. Im Anschluss allerdings habe ich überlegt.

 

Ich habe mich mit meinem Bild im Kreis, ganz nah an einem anderen Bild positioniert. Warum? Wenn ich mich nach meinem wirklichen Empfinden positioniert hätte, dann hätte ich außerhalb oder ganz am Rand des Kreises sein müssen, um mir den Fluchtweg zu erleichtern. Ich war nicht ehrlich, habe mich der Gruppe angepasst oder dem von mir erwarteten Ergebnis.

 

Hinter her hatte ich einfach das Gefühl, nicht an der richtigen Stelle gestanden zu haben. Dieses Versagergefühl ist auch wieder da.

 

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